Sarajevo / Bosnien-Herzegowina

Das Jugendzentrum "IVAN PAVAO II" bzw. Johannes Paul II."  existiert bereits seit 2005 und beherbergt derzeit das Jugendpastoralb√ľro f√ľr die Erzdi√∂zese Sarajevo und die Zentrale der katholischen Studentengemeinde "Emaus".

Das Jugendzentrum befindet sich in einem 3500 qm großem Neubau, welcher im Sommer 2016 eröffnet wurde. Es ist eine Begegnungsstätte, deren Projekte und Aktionen einerseits im katholischen Glauben verwurzelt sind und die andererseits die Vision verfolgen, durch ein lebendiges Miteinander junger Menschen verschiedener Herkunft und Konfession langfristige Freundschaft und tiefgehenden Frieden zu schaffen.

Mit der Ausbildung junger Menschen aus der Di√∂zese Vrhbosna zu "Animatoren" (vergleichbar mit Gruppenleitern) widmet sich das Jugendzentrum dem Aufbau und der Pflege der  kirchlichen Jugendarbeit. Bereits bestehende Jugendorganisationen werden durch das Jugendzentrum in Kontakt gebracht - ein Versuch die Strukturen der Jugendarbeit zu verbessern. Projekte in der Di√∂zese Vrhbosna, wie beispielsweise die 72-Stunden-Aktion*, werden vom Zentrum geplant und im September 2018 bereits zum f√ľnften mal durchgef√ľhrt. Neben vielen solchen langfristig geplanten Projekten, gibt es im Jugendzentrum einen Alltag, der sich mit der Planung und Vorbereitung vieler schon lang erprobter Projekte befasst und der durch ein w√∂chentliches Programm (wie beispielsweise einen Chor, einen Gitarrenkurs, Sportkurse) f√ľr die Studenten, die ins Jugendzentrum kommen, ein Freizeitangebot schafft.

Das Team im Jugendzentrum ist sehr offen, herzlich und jung. Es besteht die Möglichkeit sich in Englisch und teilweise auch Deutsch, Französisch und Italienisch zu verständigen, was besonders den Einstieg erleichtert.

Als Freiwilliger ist man ein vollwertiges Teammitglied des Jugendzentrums und neuen Ideen und Anregungen wird immer mit einem offenen Ohr begegnet. Die wöchentlichen Teamsitzungen schaffen eine intensive und schöne Arbeitsatmosphäre. Das Jugendzentrumsleben ist sehr lebendig und es macht Spaß sich einzubringen.

Als Freiwilliger im Jugendzentrum IVAN PAVAO II ist Eigenst√§ndigkeit gefragt. Denn es gibt keinen zu 100% vordefinierten Tagesablauf. Es gilt sich neben der Mitarbeit an laufenden Projekten, wie Camps und der Unterst√ľtzung bei administrativen Arbeiten, wie √úbersetzungen vom Deutschen ins Englische, eigene Aufgaben zu suchen.

In den vergangenen Jahren war es √ľblich, dass die Frewilligen f√ľr 4 Tage die Woche in Partnerorganisationen des Jugendzentrums arbeiteten. Dies sind zum Beispiel ein Kinderheim, eine Schule f√ľr geistig Beeintr√§chtigte, ein Kindergarten der Caritas und weitere.

Der Freiraum eigene Ideen umzusetzen und die M√∂glichkeit sich einzubringen ist eine echte Chance. Die Ideen sollten nat√ľrlich finanziell umsetzbar sein und den Interessen der bosnischen jungen Menschen entsprechen. Dies kann beispielsweise ein Kursangebot f√ľr die bosnischen Studenten sein. Da viele Bosnier schon mal Kontakt mit der deutschen Sprache hatten, aber vielleicht nicht die  M√∂glichkeit haben das Deutsche anzuwenden und zu vertiefen, ist ein Deutschkurs beispielsweise immer ein gutes Angebot. √úber die Homepage und die Studentengemeinde finden sich schnell Interessenten. Generell lernt man √ľber das Jugendzentrum und seine Aktionen viele junge Menschen kennen und kann damit leicht Anschluss finden.

Somit ist dieses Projekt sehr vielseitig, offen und bietet zahlreiche Möglichkeiten sich zu engagieren und seine Fähigkeiten einzubringen.

 

* die 72-Stunden-Aktion kommt urspr√ľnglich aus Deutschland, wo sie alle 5 Jahre durchgef√ľhrt wird. Europaweit gibt es zahlreiche L√§nder die dieses Projekt regelm√§√üig umsetzen (wie √Ėsterreich, Ungarn, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien).

 

 

Ansprechpartner / Kontakt

Meinolf Wacker
Kirchplatz 7
59174 Kamen
Tel: 02307 - 9643715
meinolfwacker ät gmx.de